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September 27 2017

headhunterreichmann

Arbeitssucht - gibt es das wirklich?

Glauben Sie daran? Kann man tatsächlich nach Arbeit süchtig sein? Eigentlich unvorstellbar, denn die meisten Arbeitnehmer zählen wohl schon am Montag die Anzahl der Tage bis zum nächsten Wochenende. Betroffenen geht es aber ganz anders. Sie werden von einem inneren Zwang getrieben und wollen immer schneller und perfekter arbeiten. Sie kennen kein "Nein" und sind universell einsetzbar, am besten auch noch an Wochenenden und Feiertagen! Die kurze Nacht wird mit Aufputsch-Mittelchen eingeleitet, um überhaupt noch einschlafen zu können. Der Raubbau an der eigenen Gesundheit kann folglich kein gutes Ende finden.

Wie wird Arbeitssucht definiert?
Als arbeitssüchtig (oder im Englischen "Workaholic") werden Menschen bezeichnet, die über ihre übliche Arbeitszeit hinaus auch noch einen Großteil ihrer Freizeit (oder gleich ihre komplette Freizeit) auch an Wochenenden oder Feiertagen mit Arbeit ausfüllen. Diese Art der Sucht ist ein ernsthaftes Problem, das in allen Gesellschaftsschichten zu finden ist. Heimtückisch daran ist, dass das Problem als solches oft gar nicht sofort erkannt wird. Der Arbeitssüchtige wirkt anfangs erfolgreich und aktiv. Doch irgendwann stellt sich heraus, dass er ohne seine Aktenberge nicht mehr leben kann, die Arbeitstage werden immer länger und intensiver. Bei Arbeitssüchtigen wird genauso wie bei anderen Süchten, Adrenalin freigesetzt. Dabei kommt der Adrenalinstoß dann, wenn der Arbeitnehmer eigentlich schon völlig überfordert ist. Ein gefährlicher Teufelskreis beginnt, in dem Familie und Freunde meistens ganz hinten anstehen. Außerdem schädigt man seine eigene Gesundheit dramatisch: Dauerstress bis hin zum Burnout sind oftmals die Folge. Einsamkeit, mangelnde Konzentration, chronische Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Depressionen, Herzinfarkt oder Magengeschwüre können weitere, verheerende Folgen dieser Sucht sein.

Welche Wege aus der Sucht gibt es?
Es gibt kein Medikament gegen diese Sucht, aber einen Weg zur Abhilfe. Der erste und wichtigste Schritt ist die Selbsterkenntnis und der damit verbundene Wunsch, gegen die Sucht anzukämpfen.
Oftmals steckt man aber so tief in der Suchtspirale, dass Selbsthilfe allein nichts mehr nutzt. Ohne professionelle Hilfe (z.B. in Form von Therapien) geht es dann nicht weiter. Auch Selbsthilfe-Gruppen sind als Anlaufstation empfehlenswert. Es gibt sie in fast allen deutschen Großstädten.


Tags: Karriere

June 14 2013

headhunterreichmann

Personalberater und Personalvermittler - wo sind die Unterschiede?

Festzustellen ist: Personalvermittlung hat nichts mit Headhunting zu tun! Die Gleichsetzung der Berufe ist schlichtweg falsch.

Personalberatungsunternehmen suchen aktiv im Auftrag von Firmen. Sie suchen nach Kandidaten und pieken selbige zielgerichtet bezüglich vakanter Positionen. Headhunter allerdings betreiben im Kontext eine Analyse. Sie ermitteln als erstes in Frage kommende Zielfirmen, potentielle Kandidaten und sprechen diese direkt an, was als Headhunting bezeichnet wird. Parallel werden manchmal auch Stellenangebote in Jobbörsen publiziert. Personalvermittler richten sich dagegen an die breite Masse. Personalvermittler durchsuchen offene Stellenangebote, erarbeiten ein Bewerberprofil und gleichen selbiges mit ihren Datenbeständen ab. Rechtlich betrachtet handelt es sich um eine Maklertätigkeit.

Personalvermittler werden nur nach Erfolg honoriert (im Gegensatz zu den meisten Headhuntern). Personalvermittlungen können sowohl vom Bewerber als auch vom Unternehmen ein Erfolgshonorar erhalten, während Headhunter nur vom Auftraggeber entlohnt werden.

Mehr zum Thema folgt später.

October 27 2012

headhunterreichmann

Das Vorstellungsgespräch - Vorsicht Falle!

Man hat sich um den Job bemüht und eine Ladung zum Vorstellungsgespräch mit dem Personalverantwortlichen erhalten. Jetzt gilt es, den guten Eindruck, den die schriftliche Bewerbung offensichtlich vermittelt hat, gleichermaßen im persönlichen Gespräch zu bestätigen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Details der Körpersprache an, sondern auch auf die Wahl der Worte. Wer sich letztlich als verbale Luftpumpe erweist, hat sicher bereits verloren.

Doch wie sehen die wörtlichen Hürden aus, die man tunlichst vermeiden sollte, wenn man tatsächlich eine reelle Aussicht auf die neue Position haben möchte? Abgedroschene Phrasen bringen kaum etwas und sind fast so wertlos wie leere Äußerungen, die ein intellektuelles Mimikry vormachen möchten. Wenn beispielsweise nach den speziellen Stärken oder Vorzügen gefragt wird, dann sollte man schon deutlich mehr darlegen können als ausgeleierte allgemeine Phrasen. Was kann denn ein Personaler zum Beispiel ganz konkret mit der Antwort "ich bin anpassungsfähig und teamfähig" anfangen? Die inhaltliche Aussagefähigkeit solch abgedroschener Floskeln ist praktisch nicht vorhanden und eher disqualifizierend.

Möchte man hier darstellen, dass man wahrlich was kann, muss man schon mit sehr präzisen Denkweisen aufwarten:

"Als vor einigen Wochen die Produktion in unserem Betrieb wegen eines kleinen Datenverarbeitungsfehlers zu unterbrechen drohte, konnte ich den Knackpunkt schnell ausmachen und zudem zeitnah abstellen. Im Zuge dessen habe ich meiner Firma hohe Aufwendungen erspart".

Dies klingt doch weit vorteilhafter und überzeugender als die kurz gefasste Aussage "ich kann mich blendend auf unerwartete Zustände einrichten", oder?

Genauso tödlich ist die Hervorhebung simpler Selbstverständlichkeiten. Wer will schon einen Angestellten, welcher fortlaufend versichert, dass absolute Pünktlichkeit natürlich zu seinen Stärken und Tugenden gehört? Diese und ähnliche Qualitäten darf man als Führungskraft letztlich stillschweigend unterstellen.

Natürlich kann man Bewerbungsgespräche professionell einüben. Eine Menge Trainer warten nur darauf, Bewerber auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

Wer sich für diesen Themenbereich interessiert, der findet im Internet viele wertvolle Anregungen und Adressen. Professionelle Hilfe offerieren teilweise auch Jobportale.

October 10 2012

headhunterreichmann

Berufsleben - so schulen Sie Ihre Persönlichkeit

Coach – ein Begriff, der ursprünglich aus dem Bereich der Sportler kommt. Für einen Sportler ist ein Coach ein persönlicher Trainer. Als ein solcher kennt er die individuellen Qualitäten und Schwächen und erstellt auf dieser Basis einen Trainingsplan. Ein auf Ihre persönlichen Anforderungen abgestimmter Trainingsplan funktioniert nicht nur im Sport, sondern auch im normalen Dasein – persönlich und beruflich. Selbst wenn man extern gesehen ohnedies einige Level der Karriereleiter erklommen hat, kann es Stellen im Leben eines jeden Einzelnen geben, wo man herausfinden will, was man wirklich möchte, welche Ziele man sich in Zukunft setzen und wie man sich entwickeln kann.

Die Methoden, die ein Trainer anwendet sind genauso verschiedenartig wie die Personen, mit denen er arbeitet. Immer wird aber versucht werden, Gefühle, Eindrücke, Empfindungen symbolisch vorstellbar zu machen. Deswegen werden Sie beim Coaching trainiert, Ihre Anliegen beim Namen zu nennen und für sie eine ureigene Lösung zu finden und auszuarbeiten. In diesem Ablauf kann das Coaching zielstrebig und somit durchschlagend helfen. Der Austausch zwischen einem Training und einer Therapie kann übrigens sehr wohl fließend sein. Im besten Fall werden Sie als Folge eines Trainings gelernt haben, Ihre Anliegen selber unmissverständlich festlegen und lösen zu können, sich klare Ziele setzen und wieder selbständig Ergebnisse erstellen zu können.

Falls berufliche Veränderungen anliegen oder Probleme im Beruf Sie zu überwältigen drohen und Sie sich nur mit Mühe vorstellen können, allein mit einer solchen Begebenheit fertig zu werden oder Sie sich entwickeln wollen aber noch offen ist wie oder in welche Richtung, dann kann Ihnen ein Trainer weiterhelfen. Anders als Kollegen oder Freunde ist ein Coach ein unparteiischer sowie taktvoller Ratgeber. Ein einsatzfähig gepacktes Lösungspaket werden Sie von einem Trainer aber sicher nicht übergeben bekommen. Ein Trainer bringt Sie durch präzise gestellte Fragen und kann Reaktionen hervorrufen, die meist schon längst in Ihnen ruhen doch bislang noch nicht ausgedrückt werden konnten.

Aus der oben dargelegten Verfahrensweise ergibt sich als schlüssige Folgerung, dass es sehr bedeutsam ist, den für sich passenden Trainer zu finden. Sie müssen Vertrauen erlangen und ein gutes Gefühl bei Ihrem persönlichen Berater haben, denn dies ist eine unumgängliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Coaching. Daneben sollten Sie selbstverständlich auch auf andere Voraussetzungen achten, die ein guter Trainer erfüllen wird. Zu nennen sind:

- psychologische Kenntnisse

- fachliche Qualifikation und Kompetenzen

- beraterische Zusatzausbildung

- Training-Praxis und möglichst auch Referenzen

- Durchsichtigkeit der Methoden und der Vorgehensweise (das erste Gespräch sollte vergütungsfrei sein)

- Einfühlungsvermögen sowie berufliche Distanz

Allerdings müssen auch Sie eine gewisse Bereitschaft mitbringen. Neben aktiver Teilnahme ist es Veränderungsbereitschaft und die Bereitschaft, Gefühle zuzulassen. Offenheit und absolutes Vertrauen in den Trainer sind eine Grundvoraussetzung. Den Zeitlichen Aufwand sollten Sie zudem frühzeitig berücksichtigen. Womöglich sollten Sie mit Ihrem Vorgesetzten über Ihr Streben reden. In manchen Fällen ist der Chef gewillt, Ihr Vorhaben zu unterstützen. Jeder Unternehmer wird erkennen, dass er bzw. das Unternehmen einen Nutzen daraus zieht, wenn er seine Angestellten coachen lässt. Privat übernommene Ausgaben können in der Regel von der Steuer abgesetzt werden.

October 01 2012

headhunterreichmann

Der steinige Weg zum neuen Job! So nutzen Sie Jobbörsen für Ihre Jobsuche.

Jobsuchmaschinen, Personalberater oder Jobbörsen? Es ist ganz und gar nicht einfach, da immer die Übersicht zu behalten. Im Internet gibt es mehr als 840 Stellenmärkte. Da fällt die Auswahl schwer. Primär denkt der Bewerber an Arbeitsagentur oder auch an eine der renommierten Jobbörsen (z.B. Stepstone). Das Angebot bleibt aber gigantisch. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Leichter wird es für Top-Gehaltsgruppen. Oder für Spezialisten. Beispielsweise für Ingenieure im Anlagenbau. Nicht zu vergessen das Sozial-/Gesundheitswesen (z.B. Fachärzte). umsatzstarke B2B-Vertriebler werden in fast allen Branchen ebenfalls dringend gesucht. Hier ergeben sich weitere Chancen durch die Einschaltung von Personalberatern. Einige Personalberater betreiben zudem eigene Karriereportale, es ergeben sich interessante Nebeneffekte.

Nachfolgend eine knappe Liste mit empfehlenswerten Jobbörsen und Jobsuchmaschinen (ich ergänze die Liste noch). In einem späteren Posting werde ich die Aufstellung mit Personalberatern ergänzen:


Alma mater - Karriereberatung und Personalvermittlung für akademische Nachwuchskräfte

Backinjob - Stellenmarkt mit täglich aktuellen Jobs und Stellenanzeigen

Experteer - Partner für das professionelle Recruiting von Spitzenkräften

Jobrobot - große Jobsuchmaschine, seit 1997

JobScout24 - Online-Stellenbörse mit über 250.000 Stellenangeboten namhafter Unternehmen

Jobsprinter - Headhunter mit eigener Jobbörse

Jobvector - Stellenbörse für Naturwissenschaftler

Jobware - Stellenmarkt und Personalberatung

Monster - einer der Branchenführer

Placement24 - Direktkontakt zu über 6000 Headhuntern weltweit

StepStone - einer der Pioniere im Bereich der Online-Stellenmärkte

World Wide Jobs - Links zu weltweit fast 400000 Stellenangeboten auf Websites von Unternehmen
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